Girls just want to have fu-un!

Hello everybody!

Nichts allzu Aufregende heute, doch lasst mich berichten, was ich in unserer zweiten Osterferienwoche (vom 17. bis zum 23. April) nach meinem letzten Eintrag vom Ostersonntag gemacht habe.

Montags ging es wie immer tanzen in Cheltenham und zuvor besuchte ich mit Anna zusammen das Kino (“Ghost In The Shell”). Der Film war eher mittelmäßig, doch ich hatte eh nicht viel erwartet und eigentlich nur zugestimmt, weil Anna mich gefragt hatte. Wir machen halt normalerweise nicht wirklich etwas zusammen, doch da Britta ja mittlerweile wieder zu Hause und Susanne über die Ferien nach Österreich gelogen ist, musste sie sich sicher ein wenig einsam gefühlt haben, also stimmte ich zu. Wir trafen uns direkt zu Beginn des Filmes und redeten während der Werbung ein wenig (es war schon ein wenig peinlich, nicht unbedingt als wir miteinander redeten,doch wie wir dann stumm nebeneinander saßen und den Film schauten, doch das war schon okay) und ich nutzte auch gleich die Gelegenheit, um das erste meiner Schokoeier gemeinsam mit Anna zu essen.

Dienstag war ein recht ereignisreicher Tag, denn als ich aus Langeweile in die Stadt fuhr, um mir ein Eis zu kaufen, stand plötzlich Thea vor mir, die sich mit Freunden in Cheltenham getroffen hatte, doch jetzt allein war und nichts weiter zu tun hatte. Wir machten uns also gemeinsam auf die Suche nach einem Eis für mich und fanden ein kleines Cafe, wo uns der wirklich freundliche Verkäufer etliche verschiedene Eissorten probieren ließ und ich mich aber letztendlich trotzdem ganz traditionell für Erdbeereis entschied. Anschließend suchten wir nach Kiera, die sich auch irgendwo in der Stadt herumtreiben sollte, konnten sie jedoch nicht finden (ich vermute ja eher, sie wollte nicht, dass wir sie fanden, doch ich kann das schon gut verstehen, also daher :D) und stöberten dann ziellos durch Poundworld (oder Poundland, wie gesagt, keine Ahnung…), bevor Thea plötzlich ein Geschäft einfiel, dass sie mir ganz aufgeregt zeigen wollte. Da sie und ich uns beide für Spiele und ähnliches interessieren, fand ich den Second-Hand-DVD-und-Spiele-Handel, zu dem sie mich führte, auch wirklich interessant und schlug direkt zu, als ich Sherlock-DVDs für nur einen Pfund in einem der Regale erblickte. Das war außerdem der Zeitpunkt, zu dem ich beschloss, dass ich Thea wahrscheinlich ein Spiel zu ihrem Geburtstag am 7. Mai (der gleiche Tag, an dem auch Carolina Geburtstag hat, tolle Sache) kaufen werden, weil sie mir einige zeigte, die sie gern hätte.

Mit Sherlock für mich und einem Nintendospiel für Thea machten wir uns auf den Rückweg zur Bushaltestelle, allerdings nicht, bevor Thea sich noch einige Süßigkeiten und eine Bretzel gekauft hatte – sie hat wirklich, was man hier einen “sweet tooth” nennt.

Thea fährt normalerweise immer nur mit einer ganz bestimmten Buslinie, der 97/98, doch da wir noch eine halbe Stunde auf den nächsten Bus hätten warten müssen, versuchte ich sie zu überreden, stattdessen die regelmäßigere 94 zu nehmen. Sie lehnte anfangs ab, änderte dann aber plötzlich nach einigen Minuten ihre Meinung und so stiegen wir der nächsten 94 zu und da uns zufälligerweise ein Mann, der sein Tagesticket nicht mehr brauchte, dieses geschenkt hatte, musste sie noch nicht einmal bezahlen. Als Thea klar wurde, dass die 94 eine andere Route als die 97/98 fährt, wurde ihr dann allerdings etwas mulmig zumute und da wir von dieser Haltestelle aus auch länger laufen müssen, beschwerte sie sich ein wenig darüber, doch ich glaube, es war scherzhaft und insgesamt war ich schon recht stolz, weil das Abenteuer 94 geglückt war.

Am gleichen Tag skypte ich außerdem endlich mal wieder mit Mum und Arne, wobei wir jedoch vorrangig die Gestaltung meines Zimmers (was nämlich komplett neu renoviert wird! I’m excited!) und die Möglichkeit eines Ferienjobs nach meiner Rückkehr besprachen, wofür ich mich im Anschluss an unser Gespräch zu bewerben begann.

Die nächsten Tage waren weniger ereignisreich, erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Carolina und ich am Freitag gemeinsam in Gloucester schwimmen gingen, was echt cool war. Ich fühlte mich zwar anfangs ein wenig unangenehm in meinem Bikini, so ungewohnt fühlte es sich an, weil ich schon seit, naja, meinem Abflug praktisch, nicht mehr baden gegangen war, doch das gab sich schnell. Da Carolina in Deutschland regelmäßig in einem Verein schwimmt, waren ihre und meine Definition von schwimmen recht unterschiedlich: meine tat sie als planschen ab (sie hat ja recht) und so hielten wir uns an ihre. Wir schwammen mehrere Bahnen auf der mittelschnellen Bahn, was mich schon ganz schön außer Puste brachte und Carolina wollte mich gerade dazu überreden, auf die schnelle wechseln, da sie diese zu langweilig fand, als man uns alle aus dem Wasser holte. Weshalb wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, doch es sollte sich schnell herausstellen, dass was jetzt folgte, deutlich mehr nach meinem Geschmack war. Das Personal ließ einen riesigen, aufgepumpten Hindernisparcour zu Wasser, sowie Badenudeln etc.. Anfangs etwas zögerlich näherten wir uns dem Parcour, der immer von zwei Leuten zur gleichen Zeit absolviert werden konnte, doch da ihn abgesehen von einigen kleineren Kindern niemand anderes ausprobierte, taten wir es schließlich. Es war super rutschig und ich wäre beim zweiten Hindernis fast ins Wasser gefallen, doch letztendlich gelang es uns beiden, uns bis zur Rutsche, die das Ende des Parcours darstellte, durchzukämpfen. Wir hatten schnell Gefallen an dem Parcour gefunden und traten noch mehrere Male an, wobei wir entweder, wie beim zweiten Versuch, beide direkt am Anfang ins Wasser fielen, oder gemeinsam bis zum Ende durchkamen, auch wenn Carolina immer einen Tick schneller war ;).

Auch am Samstag trafen wir Carolina und ich uns wieder, diesmal allerdings in Cheltenham, wo wir zum Mittagessen noch einmal zu dem leckeren Chinesen gingen und anschließend nach einem Friseur suchten, der halbwegs seriös aussah (nicht so wie der in Gloucester, bei dem Carolina und Britta ihre Haare schneiden ließen, aber keine der beiden wirklich zufrieden gewesen war) und zur gleichen Zeit nicht allzu teuer.

Mit dem Ergebnis war ich eigentlich recht zufrieden, ich wollte meine Haare nur wieder ein wenig kürzer haben, alles andere kümmerte mich kaum, da ich sie sowieso fast immer mit Haarreif oder im Dutt/Pferdeschwanz trage. Einzig peinliche Sache an meinem Friseurbesuch: ich hatte nicht genug Bargeld, um zu bezahlen und ihre Maschine für Karten funktionierte nicht. Ich musste also Carolina als ‘Pfand’ im Salon stehen lassen, während ich einmal komplett ans andere Ende der Shoppingarea stürmte, um von Barclays Geld abzuheben.

Wieder zu Hause angekommen schauten Kiera und ich endlich die nächsten Episoden von “13 Reasons why” (ich meine, ich möchte endlich wissen, wie es ausgeht, irgendwie redet jeder in der Schule darüber!) und außerdem wieder zusammen mit der ganzen Familie die zweite Doctor-Who-Episode der neuen Staffel :).

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