Papa-paparazzi!

Hello from the other side!

Die ersten meiner Examen habe ich jetzt bereits gemeistert (obwohl der Großteil – 3×Mathe, 2×English Lit, 1×Media – noch vor mir liegt) und darum dachte ich, ich erstatte einmal Bericht.

Wie ich in meinem vorherigen Eintrag erwähnt hatte, war die letzte Woche wegen meiner Deadlines für den praktischen Teil von Media (also mein Music Video, das dazugehörige Storyboard und ein abschließender Bericht) recht stressig, doch letztendlich gelang es mir mit Überstunden in der Schule (kann mich dorf einfach viel besser konzentrieren als zu Hause, plus habe Zugang zu der nötigen Bearbeitungssoftware wie Adobe Premiere Pro und Photoshop), dem Ausnutzen meiner Studies und Sausenlassen meiner Irish-Step-Beginnerklasse in der Woche und natürlich dem Arbeiten bis in die Nacht hinein, alles bis Donnerstag, den 3. Mai,( bzw. das Storyboard für Montag) fertigzustellen.  Denise konnte es übrigens kaum glauben, als ich ihr von der Inkompetenz unseres Praxis-Lehrers erzählt habe und hat sogar angeboten, sich bei der Chosen deshalb zu beschweren (was mir aber aus irgendeinem Grund dann auch wieder leid tut. So als Person finde ich ihn ja echt nett, doch als Lehrer taugt er halt nichts…).

Verkompliziert wurde die Angelegenheit von meinen IGCSE (International GCSE, also ein international anerkannter Abschluss für Englischlerner auf 10. Klasse-Niveau) Listening Exam am Freitag Nachmittag. Da dieses während der ersten Viertelstunde unserer Mittagspause begann (was ich der Person, die diese Zeiten festgelegt hat, noch immer sehr übel nehme!), hatte ich keine Zeit, etwas in der Kantine zu kaufen, doch glücklicherweise konnte Carolina ihren Apfel entbehren. Um die Situation kurz zu erläutern: ich hatte den gesamten Tag (auch die Frühstückspause) krampfhaft damit verbraucht, die Bilder für mein Storyboard zu zeichnen, daher hatte ich zu dem Zeitpunkt seir Stunden nichts mehr gegessen und mampfte flott den ergatterten Apfel. Zusammen mit zwei jüngeren Schülern dürften wir 4 Austauschschüler (Carolina, Anna und Susanne) dann in der Aula Platz nehmen, wo uns die 50ig-minütige Höraufgabe vorgespielt wurde. Ich wollte eigentlich einfach nur so schnell wie möglich fertig werden, um weiter an meinem Storyboard arbeiten zu können, doch da man jedes Gespräch zweimal mit großzügigen Pausen zwischendrin anhören darf, schlich die Zeit nur so. Abgesehen davon, wie auch schon im Mock, war es wirklich nicht schwierig, dem Gesagten zu folgen, ich hatte aber sehr gegen den Drang anzukämpfen, vor Langeweile die Ränder zu bemalen bzw. wurde zwischendrin wirklich schläfrig. Hoffentlich haben sich deshalb keine Faselfehler eingeschlichen…

Wie dem auch sei, am folgenden Wochenende hatten wir ein erneutes Treffen mit unserem Area-Rep Karon (und Carolina hatte sich schon gefreut, weil sie dachte, es würde kein weiteres Treffen vor ihrem Abflug am 13. Mai geben 😈), welches sich irgendwie sehr peinlich und unangenehm gestaltete, da wir mehrere Minuten in absoluter Stille um unseren üblichen Tisch im Railway Hotel herum saßen und Karon die Versammlung einfach nicht auflösen wollte. Und als dann schließlich eine kleine Diskussion zum Thema Schuluniform zustandekam, gelang es mir doch direkt, Anna zu verstimmen, weil ich mein Gefallen für unsere Uniform ausdrückte und, philosophisch wie ich manchmal bin, äußerte: “Clothes don’t define you”. Autsch! Glücklicherweise hatte Karon kurz danach ein Einsehen mit uns und entließ uns, woraufhin Susanne, Carolina und ich verschiedene Besorgungen in Gloucester anstellten, der Hauptteil davon für Carolina, da dies ihr letztes Wochenende in England war. Doch auch für mich besorgten wir eine Feder für meinen finalen, zugegebenermaßen sehr kurzfristen Photoshoot zum Thema “Die 4 Elemente”. Da weder meine Gastfamilie, Chosen, noch meine Freunde eine Feder besaßen, versuchte ich, eine in Gloucester aufzutreiben. Tatsächlich hatte ich auch bereits zähneknirschend für ein Pack vom Bastelladen Hobbycraft bezahlt, als ich zufälligerweise eine echte Feder fand, woraufhin ich (leicht beschämt) meine gekauften Federn zurückbrachte. Nachdem ich mich von Carolina und Susanne verabschiedet hatte, ging es für mich nach Cheltenham, da ich noch dringend ein Geburtstagsgeschenk für Carolinas 16. Geburstag am darauffolgenden Tag (Sonntag, der 7. Mai) brauchte.

Lustigerweise ist es der gleiche Tag, an dem meine Gastschwester Thea ihren 18. Geburtstag hatte (und etwas unglücklich in der Hinsicht, dass ich darum leider nicht mit Carolina feiern konnte), doch für jene hatte ich bereits ein PS4-Spiel organisiert. Da ich wirklich keinen guten Einfall hatte, was ich Carolina besorgen konnte (ursprünglich hatte ich ihr ja versprochen, ihr einen dieser Geburtstagsballons für die Schule zu kaufen, weil sie das absolut peinlich gefunden hätte, doch dann fiel ihr Geburtstag ja leider auf einen Sonntag und dann funktioniert der Gag nicht), kaufte ich letztendlich mehrere kleine Sachen. Gepunktete Socken (da sie eine Vorliebe für solche hat), ein Taylor-Swift-Album und, als kleinen Scherz, eines dieser winzigen, presswurstförmigen Plüschtiere, die ich liebevoll als “Sausages” bezeichne und über die wir uns aufgrund ihrer Hässlichkeit oft gemeinsam lustig machten. Eine niedliche Geburtstagskarte mit Elsa und Anna von “Frozen” mit der Aufschrift “Soulsisters” (wir hatten oft daruber gescherzt, “Soulmates” zu sein, da wir beide, im Gegensatz zu Britta, bestimmte Dinge (wie Opern und klassische Musik) nicht mochten bzw. noch nicht hatten (Boyfriends :D) hatte ich bereits Wochen zuvor gekauft gehabt.

Am gleichen Tag gingen wir außerdem aus zum Essen (Toby Carvery, wo man prinzipiell nur Sunday Lunch essen kann, yuuummy!), so für Theas letzte Mahlzeit als 17-Jährige. War natürlich wieder mal sehr lecker (obwohl das Sunday Lunch meiner Gastfamilie immer noch einen Tick besser ist!) und anschließend gab es für uns Kinder (Damon, Thea, Kiera, mich) auch noch ein fettes Dessert. Wir saßen nach dem Essen noch einige Zeit an der Bar und machten dort auch einige Fotos. (Werde sie zeitnah nachtragen!)

Am Sonntag übergab ich Thea direkt am Morgen mein Geschenk (hoffentlich gefällt es ihr!), doch anschließend sollte es noch bis nachmittags dauern, bis weitere Geburtstagsfeierlichkeiten folgten (in der Zwischenzeit führte ich meinen Feder-Photoshoot mit Kiera durch). Das war der Zeitraum, in dem Thea schließlich endlich ihre Geschenke von Denise und Duncan öffnen dürfte – eines davon Alexa, der/die/das Amazon Echo. Und damit begann der Spaß: wie ihr euch sicher vorstellen könnt, verbrachten wir natürlich die nächsten Minuten damit, verschiedene sinnfreie Fragen zu stellen (ich half etwas nach und nutzte Google als Inspirationsquelle). Als Theas Lieblingsbefehl stellte sich schnell “Alexa, sing a song” heraus, denn dann stimmt diese eine blecherne Version von Auld Lang Syne (erinnert sich noch jemand, wann ich dieses Volkslied schon einmal erwähnt hatte ;)?)  an, was zugegebenermaßen ziemlich lustig ist, doch uns allen beim gefühlt zwanzigsten Mal schon leicht auf die Nerven zu gehen begann. Die deutsche Synchronisation hat leider noch kein Lied im Repertoire, wie Mum und Arne vermeldeten, nachdem ich von der lieblichen Singstimme der englischen Alexa geschwärmt hatte 😂, doch falls es eins gäbe, ich würde stark auf “Alle meine Entchen”tippen.  Kurz darauf trafen dann auch schon Grandma and Granddad ein, woraufhin wir sangen, Thea die Kerzen auf der Geburstagstore ausbließ und jedem von uns ein (sehr schmales da Abendessen) Stück Kuchen zuteilwurde. Dieses Mal habe ich mich sehr viel wohler gefühlt als z.B. zu Weihnachten, da nicht die gesamte Verwandschaft, sondern nur die Großeltern anwesend waren, mit welchen ich auch ein wenig plauderte. Nach dem Abendessen wurde traditionsgemaess naturlich noch “Doctor Who” geschaut (ich finde die neuen Folgen echt klasse, gefallen mir verglichen mit der ersten und zweiten Staffel deutlich besser, und es gibt eh nichts Besseres, als gemeinsam mit begeisterten Fans zu schauen, mit denen man hinterher wild spekulieren und diskutieren kann).

Die folgende Woche verlief praktisch fast genauso wie die erste, nur, dass es jetzt Photography war, wofür ich Überstunden einlegte, da ich durch den unerwarteten Stress mit Media ziemlich genau eine Woche verloren hatte und darum nun auch hier unter Zeitdruck geriet, da mein Examen am Donnerstag und Freitag stattfinden würde. Erneut stand ein IGCSE-Exam an, Reading and Writing am Mittwoch, das wichtigste und  der vergleichsweise schwierigste der drei Teile. Und erneut hatte ich absolut keine Zeit, mich darauf vorzubereiten (was ich eventuell sogar tatsächlich getan hätte, in diesem Fall) und erst recht nicht, mir darüber Gedanken zu machen (das ist das einzig wirklich Positive an der ganzen Sache: für all meine bisherigen Exams war ich absolut ruhig und gelassen, hoffentlich hält das an).

An jenem Mittwoch arbeitete ich also intensiv an den abschließenden Verfeinerungen meines Photography-Projektes (eine sehr schmeichelhafte Art, das auszudrücken: ich versuchte krampfhaft, die letzten Erläuterungen zu meinen Edits zu verfassen, was gar nicht so einfach ist wie es klingt, da wir detailierte Gründe für unsere Entscheidungen angeben müssen und dabei nicht die drei Tabuwörter verwenden dürfen (“nice”, “random” und “inspiring”). Mein Lehrer für die Media Praxis (ich sage ja, er ist echt nett) erlaubte mir glücklicherweise, seine Stunde zu nutzen, um zusammen mit Mrs Tarling-Sturt, einer meiner Photography-Lehrerinnen, meine “Final Layouts” zusammenzustellen. Da ihr mit diesem Begriff sicherlich nichts anfangen könnt: gemeint ist, dass jeder Photography-Schüler ans Ende seiner PowerPoint mehrere Gruppen von Fotos stellt, die er oder sie als die besten Bilder des Projektes ansieht und es sind ebenjene “Final Layouts”, mit denen wir in unserem Exam arbeiten. Es war also wirklich wichtig, dass ich mich für meine entschied (es war ja praktisch in letzter Minute) und ich war Mrs Tarling-Sturt wahnsinnig dankbar, dass sie sich fast die gesamte Stunde Zeit nahm, um mit mir die besten Bilder auszuwählen. Generell muss ich sagen, dass sie meine Lieblingslehrerin in Photography und wahrscheinlich auch im Allgemeinen ist, da sie sich tatsächlich Zeit für individuelles, detailreiches Feedback nimmt (in welchem sie z.B. auch einige meiner Rechtschreib- und Grammatikpannen in meinem Projekt ausbügelte 😀)und einfach eine total engagierte Person ist.

Irgendwie fand ich es auch total niedlich, wie meine beiden Lehrer sich dann am Ende unterhielten und mein Media-Teacher schließlich auch meine “Final Layouts” anschauen wollte. Kaum hatte ich ihm diese gezeigt und Photography soweit abgeschlossen, gab es schnell ein Urheberschaftsforumlar bezüglich meines Musikvideos für mich auszufüllen, woraufhin Anna und ich dann auch schon bald zu unserem IGCSE-Exam eilen mussten (wieder in der Mittagspause!), weswegen mein Lehrer mir nur schnell zwischen Tür und Angel mitteilte, dass ich für Musikvideo, Bericht und Storyboard insgesamt ein B erhalten hatte. Es war alles eine ganz schöne Hetzerei, doch um ehrlich zu sein, irgendwie mag ich das Gefühl, vielbeschäftigt und vielgefragt zu sein, sogar. Fühlt sich meiner Meinung nach viel mehr so an, als wäre ich ein richtiger englischer Schüler, als bei den anderen Exchangis, die praktisch nichts zu tun haben und ihre Studies damit verbringen, Filme zu schauen, etc.

Zu meinem Reading and Writing Exam: mir fiel es tatsächlich ziemlich schwer, mich zu konzentrieren, weswegen ich diesmal tatsächlich fast die gesamten 2 Stunden Prüfungszeit ausnutzte. Gefühlsmäßig kann ich echt schlecht einschätzen, wie gut es lief; bei unserem Mock damals hatte ich ein besseres Gefühl, doch ich hoffe sehr, dass es trotzdem für ein A reicht. Nach unserem Exam machte ich mich gemeinsam mit Carolina auf den Weg nach Cheltenham. Da dies ihre letzte Woche in England ist, wollte sie dort gern noch ein letztes Mal etwas Zeit verbringen. Und genau das taten wir: wir wanderten durch Tiger, kauften Chocolate Chip Cookies von Lidl (wie gesagt, one last time fuer sie, daher gonnten wir uns das mal), sassen und plauderten bei Starbucks und assen schliesslich unser Abendbrot bei dem von mir stets angepriesenen mexikanischen Restaurant Papritto’s. Auch wenn es tatsachlich absolut unmoglich ist, einen Burrito auf elegante Art und Weise zu verspeisen, war es wirklich lecker und es war schoen, noch einmal etwas Zeit mit Carolina vor ihrem Abflug zu verbringen.
Nun aber *endlich* zu meinen titelgebenden Exam: Photography. Da ihr euch sicher fragen werdet, wie sich ein Photography-Exam denn zusammensetzt, lasst mich das eben erläutern. Ihr erinnert euch an die “Final Layouts”, die ich zuvor erwähnt hatte? Diese sind ja in Photoshop bearbeitete Fotos; in dem Exam muss man also unter dem wachsamen Auge der Lehrer diese Edits nachstellen (was weniger dramatisch ist, als es klingt, da man in seinem Projekt kleine Screenshots seiner Vorgehensweise unterbringt und diese verwenden darf). Anschließend werden sie ausgedruckt und auf Karton geklebt. Scheint keine große Sache zu sein, stimmt’s? Nuuuuun, glaubt es oder nicht, der letzte Teil ist der, der jedem die Nerven raubt. Da unsere Schuldrucker nur  bis zum A3-Format ausdrucken können, müssen größere Fotos in mehreren Teilen ausgedruckt werden und dann: lasst die Puzzelei beginnen! Wenn man die einzelnen Teile dann endlich mit doppelseitigen Klebeband (bei welchem sich die zweite Seite sich manchmal beim besten Willen nicht abziehen lassen wollte) möglichst genau zusammengekleistert hatte, beginnt die wahre Tortur. Denn nun müssen Karton und Bilder zugeschnitten (ich hasse dieses Monstrum von einem Gerät, das wir dafür verwenden müssen, bei uns zirkuliert schon der Scherz, dank dieses Teils müsse man gar nicht mehr ins Fitnessstudio gehen für ein Workout) und anschließend möglichst gerade aufgeklebt werden. Für jemanden mit zwei linken Händen, der Ecken aus Prinzip immer abrundet, damit man nicht sieht, wie schief und krumm sie ausgeschnitten wurden, ist das natürlich schon eine ziemliche Herausforderung. Mein Photography-Lehrer Mr. McCulla hatte anscheinend auch anderes von mir erwartet hatte, denn als er sah, wie schief (“wonky”) mein erstes Set war, scherzte er, dass da ja nichts mit dem berüchtigtem “German Engineering” wäre, sauber und präzise und so. Nops, nicht mit mir. Ich wusste ja peinlicherweise noch nicht einmal, wie man diese Schneidemaschine bedient, bevor Emily es mir schnell zeigte.
Zu meiner Verteidigung möchte ich aber sagen, dass das der Teil ist, mit dem immer alle zu kämpfen haben. Außerdem hatten die beiden anderen Schüler in meinem Jahrgang, die ihr AS in Photography machen, da sie den Kurs nächstes Jahr nicht belegen werden (und daher auch keine A-Levels machen), definitiv einen Vorteil, da sie außerdem Art-Students sind! Gibt schon einen Grund, weshalb ich nicht Kunst gewählt habe, auch wenn das niemanden zu interessieren scheint (bestes Beispiel: Media, als ich 17 detaillierte Bilder für mein Storyboard zeichnen musste). 😀
Abgesehen von uns drei Y12 AS-Schülern, die 10 Stunden (also zwei komplette Schultage minus Break und Lunch) für ihre Exams zur Verfügung gestellt bekommen, arbeiteten außerdem eine Handvoll von Y13-Schülern an ihren A-Levels. Diesen gab man 15 Stunden Zeit, welche jedoch von niemandem benötigt wurden, weswegen wir an unserem zweiten Tag allein in der Prüfung waren. Das fand ich aber tatsächlich auch deutlich besser so, denn das bedeutete, dass es keine Knappheit und Wartezeiten zur Benutzung der Schneidemaschinen (weil wir darauf ja alle so scharf waren), des Druckers oder anderer Materialien gab. Außerdem konnten sich unsere Photography-Teacher, die abwechselnd als unsere Prüfungsaufsicht agierten, sich so deutlich mehr auf uns konzentrieren und uns hier und da Tipps geben.
In Tutor vor dem Beginn unseres ersten Tages waren Emily (nicht die Emily, mit der ich immer Bus fahre, dies ist eine andere – diejenige, die mich bei Frightmare erschreckt hatte, falls ihr euch erinnert, sie sitzt in Tutor und Photography neben mir) und ich noch ziemlich nervös gewesen, doch dank der absolut entspannten Atmosphäre war dies vergessen, sobald wir den Raum betraten. Ich meine, dies war wahrscheinlich die coolste (im wahrsten Sinne des Wortes) Prüfung, der ich jemals beiwohnen werde. Es war uns erlaubt, miteinander zu plaudern und Fragen jeglicher Art (selbst Fragen in Bezug auf Ästhetik und Bearbeitungstechniken) durften an die Lehrer, welche selbst absolut entspannt waren, gerichtet werden. Am ersten Tag geriet ich etwas unter Druck, weil ich sah, dass Emily und Caitlyn kaum Zeit für die Bearbeitung ihrer Fotos, sondern vielmehr für das Ausdrucken, Zurechtschneiden und Aufkleben ihrer Compositions benötigten, wahrend ich fast die gesamten ersten 3 Stunden aufwendete, um mein erstes Set (die vier Elemente) erneut zu bearbeiten. Glücklicherweise gestalteten sich meine Bilder als sehr viel druckerfreundlicher (mit unserem Drucker musste man prinzipiell immer ein wenig experimentieren, da Helligkeit und Kontrast der Farben schwankten und alles prinzipiell immer ein wenig dunkler ausgedruckt wurde) und so blieb mir fast der gesamte zweite Tag für das Ausdrucken meines zweiten Sets und eines alleinstehenden, separaten Fotos, sowie die gefürchtete Bastelei.

 

Bei der Auswahl der beiden “Final Sets”, die ich in meinem Exam bearbeiten würde, half mir übrigens meine Gastfamilie, denn ich präsentierte Denise, Damon, Duncan und Kiera nacheinander meine vier verschiedenen Sets und ließ sie dann ihre beiden Favoriten wählen. Die Meinungen anderer Befragten (z.B. meiner geschätzten Mum) stimmten damit überein und so wählte ich letztendlich jene Sets aus: (hier in ihrer fertiggestellten, aufgeklebten Form! Gar nicht sooo schief, was meint ihr?):

Sneaky picture!

Für das letzte Einzelbild entschied ich mich, da ich nicht mehr genug für ein komplettes Set, sehr wohl jedoch für ein alleinstehendes Foto hatte und, da es ja jetzt praktisch schon fast ein preisgekröntes Werk ist (da es für die Gloucestershire Young Photographer Ausstellung ausgewählt wurde), dachte ich mir, dieses hier würde sicher eine gute Figur machen!

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