Let’s go to the beach, each, let’s go get away!

Hello Hello!

Dies sind nun also meinen letzten  zwei Wochen hier in England (auch wenn es sich im Moment noch überhaupt nicht danach anfühlt), bestehend aus einer Woche Half Term Ferien und einer letzten Woche Schule. Im Moment befinde ich mich in jener Ferienwoche und natürlich versuche ich, diese so effektiv wie möglich zu nutzen.

Was habe ich also bisher unternommen und was nehme ich diese Woche noch in Angriff nehmen?

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen den Großteil meiner Exams geschrieben habe (darum werde ich sicher noch in einem separaten Eintrag berichten), gibt es für mich nun kaum noch etwas zu tun, da nach den Ferien nur noch eine einzige Prüfung in Mathe ansteht – zugegebenermaßen das schwierigste der drei Maths Exams, doch ich bin optimistisch. Mein vorletztes Wochenende konnte ich darum vollends entspannt mit meiner Gastfamilie verbringen: am Samstag waren Kiera, Duncan und ich im Kino, um den neuen Pirates of the Caribbean-Teil (in IMAX!) zu sehen und am Sonntag ging es, namensgebend für diesen Eintrag, auf nach Weston-super-Mare, ein hübscher Ferienort und der nächste Strand von uns aus.

Um so viel Zeit wie möglich in Weston zu haben, wurde festgelegt, schon 6 Uhr aufzustehen, um eine Stunde später abfahrtbereit zu sein. Tatsächlich klappte das bei mir überraschend gut, doch natürlich, wie zu erwarten, bei fünf Leuten (Damon konnte uns leider nicht begleiten, da er arbeiten musste), kam es trotzdem zu Verspätung und letztendlich saßen wir alle um 8 statt 7 Uhr im Auto, doch das störte kaum. Während es bei unserer Ankunft noch ziemlich grau und bewölkt ausschaute, begann schon bald, die Sonne zu scheinen und wir (in Pullis und mit Regenjacken ausgestattet), stellten schon bald fest, dass es statt des vom Wetterbericht versprochenen Regens, ein sehr sonniger und warmer Tag werden sollte – tatsächlich bekamen wir alle einen milden Sonnenbrand im Nacken und auf den Wangen!

Zuallererst einmal wurde dann bei Wetherspoon ordentlich gefrühstückt mit einem – wie könnte es anders sein – leckeren English Breakfast: Toast, Sausage, Bacon, Fried Egg, Hash Browns und Baked Beans (welcher ich mich allerdings direkt entledigte – Thea hat sich sicher über die doppelte Portion gefreut :D).

Wetherspoon in Weston-super-Mare!

Anschließend wanderten wir alle gemeinsam einige Zeit durch das Stadtzentrum und stöberten durch ein, zwei Shops, darunter ein Telefonanbieter (da Denises Handy vor einigen Tagen plötzlich den Geist aufgegeben hat und sie nun natürlich so schnell wie möglich einen Ersatz sucht, auch wenn sie meint, dass man sich nach einiger Zeit tatsächlich gut daran gewöhnt) und ein Tätowierer, (Kiera und Denise waren so fasziniert von den verschiedenen Tattoodesigns, darum sind wir eingetreten) wo ein junger Mann (den Thea lustigerweise vom College kennt) uns dann direkt einen Rabatt aufschwatzen wollte.

Schließlich treten Kiera, Thea und ich uns von Denise und Duncan und gingen dann prinzipiell auf Süßigkeitenjagd, wobei ich mich zurückhielt und nur einem Cadbury McFlurry nicht widerstehen konnte. Da Weston eine sehr von Tourismus geprägte Stadt ist, gibt es am Strand verschiedene kleine Rummelplätze sowie einen Vergnügungspier, wohin wir uns anschließend begaben. Ich bin ja nun wirklich kein großer Achterbahnfan und bei einigen der Attraktionen hätte ich mich wahrscheinlich geweigert, doch die “Crazy Mouse”, die wir gemeinsam fuhren, war wahrlich nicht schlimm, auch wenn ich doch sehr überrascht war, als wir plötzlich begannen, uns um uns selbst zu drehen. Da man für die Achterbahn mit speziellen Marken bezahlen musste und mir am Ende noch eine solche übrig blieb, habe ich jetzt sogar ein kleines, hübsches Andenken (welches im Übrigen hart erkämpft werden musste, da mir eine der Marken beim Umtausch aus der Hand rutschte und unter das Bodengitter fiel, glücklicherweise konnten wir sie jedoch mit einiger leicht schmerzhafter Fummelei wieder herausfischen ^.^).

The Grand Pier!

Eine zweite Heldentat verbrachte ich, als wir, um den Grand Pier betreten zu können, jeweils einen Pfund Eintritt zahlen mussten und ich Blindfisch erst einmal meinen 20-Pfund-Schein in Ein-Pfund-Münzen umtauschen ließ, bevor mir auffiel, dass ich noch eine weitere Münze in meinem Portemonnaie gehabt hatte :D. Auf dem Pier folgten dann viele weitere Attraktionen wie ein Spiegellabyrinth, Autoscooter und ein kleiner Freifallturm – alles in allem sehr amüsant, jedoch summieren sich die Beträge schnell, sodass das zu einer sehr teuren Angelegenheit werden kann. Zwischendurch gab es ein weiteres Eis für Thea und Kiera auf dem Außenbereich das Piers, wo wir dann auch per Lotse durch’s Telefon eine winkende Denise am Ufer ausmachen konnten.

Wir schlossen unseren Tag ab, wo wir ihn begonnen hatten: bei Wetherspoons, diesmal allerdings im Biergarten, wo wir Hotdogs zum Abendbrot aßen und dem Unterhaltungsprogramm des Hotels nebenan lauschten, einem Sänger, der während wir uns dort befanden, gerade seine “Elvis-Hour” hatte. Natürlich musste der Wetterbericht am Ende doch noch recht behalten und so begann es, leicht zu regnen, gerade als wir unser Essen erhielten, doch glücklicherweise wurde kurz darauf ein Tisch unter einem Schirm frei.

Und, aller guten Dinge sind drei (in Theas und Kieras Fall, in meinem zwei), denn an einer Minigolfanlage wurde Softeis in verschiedenen Sorten (was ich zuvor noch nie in England gesehen habe) verkauft, weswegen ich natürlich zuschlagen musste, ebenso wie Kiera, Thea und Duncan. Zuletzt kaufte Denise noch eine Handvoll der traditionell englischen Sticks of Rock und ließ jeden von uns eine Sorte aussuchen – ich hatte diese ja noch nie probiert und entschied mich einfach für Rosy Apple -, welche prinzipiell einfach purer Zucker sind und zwischen den Zähnen kleben bleiben, dennoch kann man ihnen einen gewissen Reiz nicht absprechen.

Und somit endete unser wirklich schöner Ausflug zur englischen Küste and they lived happily ever after :P!

Was diese Woche nun noch für mich ansteht, sind ein Tag mit meinem Squad am Dienstag, London mit Birdy am Donnerstag, ein Treffen mit Amy am Freitag plus ein letzter Trip nach Gloucester, um einige Besorgungen anzustellen. Ich berichte später!

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