What are you waiting for?

Über der Themse
Über der Themse⬆

Hanna und ich im Flieger - mit unseren Into-Shirts, wie sich das gehört! Und glücklicherweise waren wir auch nicht die einzigen Schüler, die das getragen haben.
Hanna und ich im Flieger – mit unseren Into-Shirts, wie sich das gehört! Und glücklicherweise waren wir auch nicht die einzigen Schüler, die das getragen haben.
Frankfurt Into
Ein Teil der Into-Truppe aus Frankfurt 🙂

Ca. 11 Uhr:

Leider hat sich der Blog gestern nicht aufrufen lassen und nun stehen wir bereits in der Warteschlange zum Boarding nach London-Heathrow  am Frankfurter Flughafen. Nachdem ich die letzten beiden Tage mit dem Packen verbracht habe, ist es schön, jetzt endlich in das Jahr zu starten.

Ich hatte erwartet, sehr nervös und vielleicht etwas ängstlich am Tag vor dem Abflug zu sein, doch ich war nichts von beidem. Stattdessen fühlte ich mich so ruhig und entspannt wie lange nicht mehr. Es war wirklich schön, dass so viele Leute an mich gedacht und mich angerufen oder mir geschrieben haben, um mir einen guten Flug und eine schöne Zeit in England zu wünschen! Und erstaunlicherweise fiel mir der Abschied auch nicht so schwer wie gedacht. Ich denke, dass ich meine Familie und meine Freunde zwar bald vermissen werde, doch im Moment nehme ich das alles noch nicht wirklich bewusst war.

Am Leipziger Flughafen musste es dann auch alles relativ schnell gehen und so war gar keine Zeit für großes Taram, worüber ich eigentlich rückblickend ziemlich froh bin.  Auf dem Flug von Leipzig waren wir schon zu dritt und in Frankfurt haben wir dann schnell einige andere Into-Austauschschüler getroffen und die Wartezet mit Mau-Mau-Spielen und dem generellen Austausch über Gastfamilien, Schulen und Gastgeschenke überbrückt. Hat echt Spaß gemacht!

Ca. 21:30 Uhr

Wir sind nun schon eine ganze Weile in London, obwohl wir den kleinsten Teil davon tatsächlich in der Stadt verbracht haben, denn wir mussten nach unserer, um eine Stunde verspäteten Ankunft (in Frankfurt war Terminal 1 geräumt worden, weil eine Frau ohne Abschluss der Sicherheitskontrolle durchgekommen ist und das rief erstens, besorgte Nachrichten von allen möglichen Personen hervor, die allerdings unbegründet waren, da wir zum Glück zeitig genug ankamen, um nicht betroffen zu sein, und zweitens, sorgte das dafür, dass wir im Flugzeug fast eine ganze Stunden warten mussten, bevor wir abheben konnten), auch noch ca. 2 Stunden in Heathrow warten.

Generell habe ich das Gefühl, dieser Tag bestand zum Großteil nur aus Warterei. Warten am Leipziger Flughafen, Warten am Frankfurter Flughafen, Warten auf Heathrow, Warten während der ca. 1:15h-igen Busfahrt nach London, Warten auf die Zimmerschlüssel und den Fahrstuhl bei der Herberge, Warten auf das Abendessen (wir waren alle halb ausgehungert, der “Imbiss an Bord” erwies sich leider auf beiden Flügen als eher dürftig. Zuerst 2 Cranberry-Kekse und dann ein Käsesandwich, was zwar prinzipiell okay war, allerdings nicht sättigte).

Trotzdem gefällt es mir bisher recht gut hier in London, die Leute sind echt freundlich, auch wenn ich bisher leider nur zu Deutschen Kontakt hatte, und ich bin mittlerweile sehr froh, dass wir nicht direkt zur Gastfamilie gefahren sind! Ein paar Eingewöhnungstage tun sicherlich gut!

Werde dann einen neuen Post für die Erlebnisse in London anfertigen!

She’d dream of para-para-paradise, every time she closed her eyes…

In diesem Post möchte ich mich ein wenig meinem Placement und dem ersten Kontakt mit meiner Gastfamilie widmen.

Ich hatte – zumindest soweit ich es einschätzen kann (in unserem Vorbereitungsseminar-Into-Gruppenchat schreiben etliche, ihr Placement wäre noch nicht erfolgt und meine Freundin, die ebenso wie ich mit Into nach England reist, wartet ebenfalls noch) – das Glück, meine Gastfamilie schon relativ zeitig (oder zumindest nicht besonders spät) erhalten zu haben.

Am 27. Mai 2016, ein Freitag, rief mich meine Mum irgendwann am Nachmittag an (ich weiß noch, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt gerade auf meine Mathe-BLF vorbereitet habe) und teilte mir mit, dass sie soeben meine Gastfamilienbestätigung in ihrem Postfach vorgefunden habe (da diese ja an Austauschschüler und Eltern gleichermaßen versandt wird). Danach war es natürlich endgültig mit meinem auch davor schon eher mangelhaften Engagement für besagte BLF vorbei (letztendlich lief sie trotzdem recht gut). Da ich mir aufgrund der auf dem Vorbereitungsseminar und auch noch einmal nachdrücklich im Newslink geäußerten Bitte, den Gastfamilien nach dem Erhalt des Placements möglichst schnell eine Nachricht zukommen zu lassen, vorgenommen hatte, dies auch  zeitnah zu tun, habe ich mich direkt am folgenden Tag (am Freitag war ich einfach noch viel zu hibbelig und euphorisch) und an meine Email gesetzt, welche ich dann infolge unzähliger Überarbeitungen, Umschreibungen und Korrekturlesungen erst abends tatsächlich abschickte.

Danach folgte für mich eine weitere lange Zeit des Wartens, denn es vergingen 3 Wochen und 6 Tage, bis ich eine Antwort erhielt. Meine Vorfreude wurde innerhalb dieses Zeitraums natürlich erst einmal beträchtlich gedämpft und ich begann mich zu sorgen, ob meine Email denn überhaupt angekommen war. Ich fragte deswegen mit einer zweiten Email noch einmal nach und erhielt am 23. Juni endlich die langerwartete Antwort meiner Gastfamilie. Es stellte sich heraus, dass die Nachricht zwar bei ihnen eingegangen war, sie zu dem Zeitpunkt allerdings gerade noch die Verabschiedung ihrer vorherigen Gastschülerin mit einem Trip nach London geplant hatten und außerdem beruflich recht ausgelastet waren. Ich schätze, das ist einfach etwas unglücklich gelaufen – vielleicht war es also doch kein so großes Glück, meine Gastfamilie schon im Mai erhalten zu haben – aber letztendlich bin ich nun sehr zufrieden mit der Situation.

Meine Gastmutter und ich haben seither bereits einige wirklich sehr nette Mails ausgetauscht (mittlerweile brauche ich auch keine gefühlten Stunden mehr, um einen vernünftigen, englischen Satz auf’s Papier zu bringen, mit dem ich im Endeffekt halbwegs einverstanden bin), sowie uns bei WhatsApp geschrieben und an manchen Tagen  würde ich die knapp 1 1/2 Monate bis zum Abflug am liebsten einfach überspringen. Was natürlich andererseits absolut fatal wäre, da ich im Moment gerade einmal 2/5 meiner Gastgeschenke besitze und eindeutig noch Anregungen benötige, was die restlichen 3/5 angeht ;)!

Far away, far away, in a place with marmalade skies…

Hey Ho,

herzlich willkommen auf meinem Blog! Da Bewerbung, Vorbereitungsseminar und auch Gastfamilienbestätigung für mich mittlerweile schon einige Zeit zurückliegen, habe ich darüber nachgedacht, gar nichts zu diesen Themen zu schreiben. Andererseits käme mir dieser Blog dann schon zu Beginn so unvollständig vor, also werde ich in diesem Post die beiden erstgenannten Punkte kurz ansprechen.

Die Idee, einen Austausch zu machen, entwickelte sich bei mir wahrscheinlich um einiges spontaner als bei vielen anderen. Letztendlich wäre ich wahrscheinlich gar nicht auf die Idee gekommen, hätte sich meine Freundin nicht dafür interessiert und sich durch die verschiedenen Prospekte, die bei uns in der Schule auslagen, gewühlt. Je mehr sie mir davon erzählte, desto angetaner wurde auch ich von dem Gedanken und irgendwann sprach ich meine Eltern darauf an.

Daraufhin war eine ganze Menge Überzeugungsarbeit notwendig und wären wir im Sommer 2015 nicht glücklicherweise nach England in den Urlaub gefahren, ich bin mir nicht sicher, ob ich sie je hätte überzeugen können.Doch so konnten wir uns  meine Favoritenschulen aus dem Select-Programm sogar vor Ort ansehen  (da in England auch gerade Ferien waren, stellte es kein Problem dar, sich dort kurz umzuschauen) und Ende August bewarb ich mich schließlich bei Into.

Nach dem Vorstellungsgespräch dauerte es tatsächlich länger als gedacht, bis ich meine Online Application Forms vollständig ausgefüllt Anfang November abschicken konnte. Anschließend folgten mehrere Monate des Wartens. Ab Februar/März begann ich, regelmäßig in meine Emails zu schauen, in der Hoffnung, meine Gastfamilienbestätigung eventuell doch schon so zeitig vorzufinden. Doch sowohl der Monat vor als auch nach meinem Vorbereitungsseminar am 5./6. März in Berlin (welches übrigens wirklich Spaß gemacht hat) verliefen ereignislos, bis am 27. Mai (ironischerweise der Tag, an dem ich nicht direkt nach der Schule meine Mails überprüft hatte) jene langerwartete Email eintrudelte. Weil das aber den Rahmen dieses Eintrages sprengen würde, werde ich mich zu dieser Sache im nächsten Post äußern ☻.

 

Vorbereitungsseminar Berlin Collage

Eine kleine Collage vom Vorbereitungsseminar, links oben ist die Jugendherberge von der Seeseite zu sehen, unten rechts der Aufenthaltsraum (mit Bar!) zwischen den beiden Seminarräumen.

Far away, far away…